Spazieren gehen

Regelmäßige Spaziergänge erhöhen die Produktivität

Susanna zog mich als Blogwichtel beim Netzwerk wortstarker Frauen. Dort nehmen wir beide daran teil und schenken dem zugelosten Blogwichtel einen Beitrag. Mein Name ist Silke Bicker. Ich bin Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltkommunikation. Gerne spinne ich mit Ihnen umsetzbare Ideen für Ihre Öffentlichkeitsarbeit. Oder schreibe für Ihr Unternehmen verständliche, knackige Informationen rund um Umweltkommunikation.

Regelmäßige Spaziergänge erhöhen die Produktivität

Pausen sind wichtig. Wer sich beruflich körperlich betätigt, merkt meistens rechtzeitig, wann die nächste Pause nötig ist. Man setzt sich hin, geht dazu vielleicht nach draußen oder, wenn man draußen zu tun hat, hinein. Auch Kreative brauchen Pausen: sie sitzen oft viel und das tut nicht gut. Sitzen ist das neue Rauchen, stand vor einiger Zeit mal in einer Zeitschrift. Zugleich braucht auch der Kopf Bewegung: raus, an die frische Luft, Sauerstoff einatmen und die verschiedenen Temperaturen auf sich wirken lassen. Ebenso tut es gut, sich draußen zu bewegen.

Pausenzeiten einplanen und durchziehen

Seitdem ich selbstständig bin, habe ich mir Pausenzeiten angewöhnt. Es haut nicht immer so hin, wie geplant, meistens aber schon. Spätestens nach zwei Stunden mache ich eine größere Pause und gehe raus. Eine kleine Runde um den Block spazieren gehen. Dauert circa eine Viertelstunde. Und danach fühle ich mich erfrischt. Meist sehe ich Inspirierendes am Wegesrand oder begegne Nachbarn oder nur einer Katze, höre Spatzen tschilpen und fühle mich besser. Letzteres übrigens auch dann, wenn es mir vorher gut ging.

Was passiert?

Im Gehen lässt sich hervorragend denken und gleichzeitig kommt man zur Ruhe. Oft gelangt man beim Gehen zu Lösungen, die einem am Schreibtisch nie so eingefallen wäre. Es gibt zwar viele Ablenkungen draußen, aber keine fordert Aufmerksamkeit ein. Es liegt weder eine To-do-Liste herum noch erinnert irgendwas an weitere Aufgaben. Wer schlau ist, stellt das Smartphone aus oder stellt es auf lautlos. Die Kamera kann unterwegs sehr nützlich sein. Man weiß selbst auf bekannten Wegen nicht, welche Motive heute oder auch gerade jetzt dort lauern. Oft habe ich Fotos geknipst, die später Blogbeiträge zierten.

An Tagen, die zäh wie Kaugummi verlaufen, hilft ein längerer Spaziergang. Das Gehirn kommt auf Touren, das Wetter – fast egal, welches – erfrischt und bringt schlagartig andere Gedanken ein. Geistig kommt tatsächlich etwas ins Rollen.

Iiih, das Wetter – dabei kann man doch nicht produktiv sein…

Doch, Sie können das. Selbst bei Blitzeis. Da helfen Spikes, die man sich unter die Schuhe zieht. Damit läuft es sich speziell, aber man fällt garantiert nicht auf die Nase. Es gibt Regenschirme, wetterfeste Schuhe und Jacken, Handschuhe und Mützen, und … Sie finden bestimmt etwas Kleidsames und damit gehen Sie raus. Eine kleine oder größere Runde um den Block – zwei Mal am Tag oder eine größere Runde einmal, je nachdem. Alleine oder zu zweit, das klappt auch in Corona-Zeiten!

Website: https://www.silkebicker.de/
Twitter: @Erdhaftig

Bild: silviarita auf Pixabay

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