Morgenroutine – Morgenliste

10 Tipps für Deine produktive Morgenroutine

Du möchtest mehr Energie, Fokus und Motivation für Deinen Arbeitstag? Wie wäre es damit: Erfolgreiche Menschen starten ihren Tag mit einer Morgenroutine. Die kann bei jedem natürlich anders aussehen. Was Du jeden Morgen tust, hängt von Deinen Prioritäten, Deinen Lebensumständen und Deinen ganz persönlichen Wünschen ab.

Hier stelle ich Dir ein paar Optionen für eine gesunde, produktive Morgenroutine vor. Wähle aus, was Dich weiter bringt und wofür Du morgens etwas Zeit einplanen möchtest.

1. Trink mal was

Starte Deinen Tag mit einem gesunden Getränk, das Dich nach der Nacht rehydriert. Kaffee und schwarzer Tee sind nicht unbedingt Dein bester Freund, da das darin enthaltene Koffein eher dehydriert. Wie wäre es statt dessen mit einem Glas Zitronenwasser? Es bringt Deinen Flüssigkeitshaushalt in Schwung und liefert dazu noch Vitamin C. Schon lauwarmes Wasser soll sich positiv auf Körper und Stoffwechsel auswirken, wenn Du Deinen Tag damit beginnst. Wenn es etwas mehr sein darf: Versuche mal goldene Milch (ein Kurkuma-Drink).

2. Mach Deinen Workout

Ob Du jeden Tag mit einem längeren Lauf, etwas Hanteltraining oder einer kurzen Joga-Session startest, ist Deine Wahl. Hauptsache, Du bewegst Dich. Das bringt Deinen Kreislauf auf Trab und liefert jede Menge Endorphine. Es ist gesund und aktiviert Dich für alles, was heute noch kommen wird.

3. Atme mal – ganz gezielt

Eine kurze Phase, in der Du zur Ruhe kommst, Deinen Atem kontrollierst und ganz bei Dir bist. Das ist Entspannung pur. Es klärt Dein Bewußtsein und bereitet Dich auf einen kreativen Tag vor. Wenn Du mehr willst, suche Dir eine Meditation, die Dir entspricht. Ob im Sitzen, Liegen oder beim Herumlaufen: Den klärenden Effekt einer Meditation erreichst Du am besten, wenn Du Deine ganz persönliche Form findest.

4. Frühstückszeit!

Auch wenn Du abnehmen willst: Das Frühstück ist essentiell für Deine Leistungsfähigkeit am Vormittag. Wer um 11 Uhr schon mal unterzuckert und energielos in einem Meeting oder vor einer wichtigen Aufgabe gesessen hat, weiß, was ich meine. Wenn Du vermeiden willst, Dir dann einen schnellen (meist zuckerhaltigen, ungesunden) Snack hereinzuziehen, baust Du mit einem gesunden Frühstück Deiner Wahl vor. Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Eier, Milchprodukte oder andere Eiweißquellen (bei mir kommen meist Tofu, weiße Bohnen und vegane Aufstriche auf den Tisch) machen Dich fit und halten bis zum Mittagessen vor.

Du kannst morgens einfach nichts essen? Oft ist das nur eine Frage, wann Du aufstehst. Wer um 7 Uhr aus dem Bett springt und um 8 Uhr zur Arbeit fährt, hat um 7:30 sicher noch keinen Hunger. Dann verlagere Dein Frühstück doch einfach in die erste Pause im Büro. Hauptsache, Du hast das Richtige für Dich eingepackt und nicht irgendwo ein süßes Teilchen gekauft.

Oder Du stehst einfach etwas früher auf und machst das Frühstück zum festen Bestandteil Deiner Morgenroutine.

5. Sei dankbar. Du hast Grund genug dafür.

Hast Du das Gefühl, dass Dein Leben gerade nicht so läuft, wie Du es gerne hättest? Läuft so einiges schief? Fühlst Du Dich allein gelassen? Auch in so einer Situation gibt es sicher genug Dinge, die so einfach passieren und für die Du dankbar sein kannst.

  • Die Sonne scheint warm
  • Du bist gesund
  • Dein Partner, Deine Kinder sind bei Dir
  • Gestern hat Dir ein Unbekannter den Vortritt an der Supermarkt-Kasse gelassen
  • Deine Orchidee hat ein paar neue Blüten getrieben
  • Du hast Dein Auto heute im Parkverbot abgestellt und KEIN Knöllchen bekommen

Such es Dir aus: Es gibt viele schöne Ereignisse in Deinem Leben, die Dich mit Dankbarkeit erfüllen können. Und die Dich damit auf die positive Seite des Lebens ziehen. Denke daran, wofür Du dankbar sein kannst, schreib es vielleicht sogar auf. So startest Du aktiv und positiv gestimmt in den Tag.

6. Journaling: Tagebuch ist nicht out!

Nimm Dir (auch nur kurz) Zeit, Deine Gedanken schriftlich niederzulegen. Journaling funktioniert nicht genau wie ein Tagebuch, denn hier geht es nicht um das, was Du erlebt hast (das könntest Du wohl am besten abends aufschreiben), sondern um eine Methode, Dich mit Dir selbst auseinander zu setzen. Es geht um Dich, Deine Gedanken, Deine Ziele für den Tag. Es ist eine Zeit ganz für Dich, in der Du einfach nur schreibst und Dich inspirieren lässt. Oder einem Schema folgst, das Dir liegt.

Journaling gibt Dir Zeit und Methode, um einmal ganz bei Dir zu sein und in die Zukunft zu blicken.

7. Bilde Dich weiter.

Morgens ist auch ein guter Zeitpunkt, Dein Sideproject mit einer Recherche-Sitzung weiter zu bringen. Oder das Buch zu lesen, dass Du für Deinen Beruf gerne gelesen hättest. Oder einen Video-Kurs zu verfolgen. Oder die (Online) Zeitung zu lesen. Plane gleich morgens eine Weiterbildungs-Zeit ein und nimm alles mit, was sie Dir für den Tag bringt.

8. Plane den Tag.

Wenn Du nicht schon gestern überlegt hast, wie Dein Tag aussehen sollte, nimm Dir etwas Zeit und plane jetzt Deinen Tag. Identifiziere die drei wichtigsten Aufgaben, die Du erledigen willst. Und lass Dich bitte nicht drängen: Wichtig ist vor allem das, was Dich Deinen Zielen näher bringt. Dringende Aufgaben sehen manchmal nur so aus, besonders, wenn sie von außen hereingebracht werden und das Etikett „Furchtbar wichtig“ tragen. Meistens sind sie für den, der sie Dir gebracht hat, wichtig, nicht so sehr für Dich und Deine Ziele.

Wenn Du im Zweifel bist: Die Eisenhower-Matrix hilft Dir, Aufgaben zu bewerten und nach Deinen Prioritäten auszurichten.

9. Jetzt kommt der Frosch!

Du bist auf den neuen Tag eingestimmt und weißt, welche Dinge Du heute erledigen willst. Mach den ersten Schritt zu Deinem Erfolg und komme ins Tun. Eat that frog first – schluck die fetteste Kröte zuerst. Such Dir also von Deiner Liste der drei wichtigsten ToDos des Tages die Aufgabe heraus, die

  • Dich am meisten herausfordert,
  • am unangenehmsten ist,
  • total langweilt oder
  • Dich am meisten nervt

und pack sie an. Das ist der Frosch, den Du essen, die Kröte, die Du gleich jetzt schlucken solltest, um danach eine entspannten Tag zu haben. Wenn diese Aufgabe geschafft ist, kann der Rest des Tages nur noch besser werden.

10. Bitte nicht alles auf einmal!

Du hast meine Vorschläge für eine gute, gesunde und produktive Morgenroutine gesehen. Hier kommt mein Bonus-Tipp. Bitte geh nicht alles auf einmal an. Such Dir zuerst ein oder zwei Methoden heraus, um Deine Morgenroutine auszubilden. Es geht nicht darum, all das umzusetzen, was möglich wäre. Wichtig ist, dass Du Deine ganz spezielle Morgenroutine findest und als Gewohnheit etablieren kannst. Das dauert eine Weile, aber Du schaffst das, wenn Du dran bleibst und eben nicht zu viel auf einmal willst.

Keine Zeit für eine Morgenroutine? Wer hat bitteschön nicht die Zeit, sich eine goldene Milch oder einfach ein Glas warmes Wasser zu bereiten? Fünf Minuten sind auch für Dich kein Problem. Wichtig ist nur, dass Du klein startest und erst einmal eine Morgenroutine hast. Erweitern kannst Du sie immer noch. Geh einfach Schritt für Schritt vor und erlebe, wie Du produktiver und zufriedener wirst.

Bild: von Pexels auf Pixabay

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