Ordnung im Kleiderschrank

Ordnung im Kleiderschrank – spare Zeit und Geld

Frau kann ganz schön viel Zeit mit dem täglichen Thema „anziehen“ verbringen. Oft sind unsere Kleiderschränke überfüllt, wir arbeiten uns morgens durch eine Auswahl Jeans durch und prüfen, ob sie uns noch passen, ganz sauber sind und was wir dazu kombinieren könnten. Auch shoppen ist nicht ohne. Hier kostet es nicht nur Zeit, sondern auch gleich Geld. Das geht besser. Mit diesen Tipps behältst du die Übersicht über deinen Kleiderschrank und organisierst das leidige Thema „Klamotten“ zeit- und geldsparend.

Ordnung schaffen im Kleiderschrank

Wenn du lange nicht mehr überprüft hast, was da so alles auf der Kleiderstange hängt, in den Schbladen liegt oder sich auf Regalbrettern stapelt, quillt dein Schrank vermutlich über. Alles dicht an dicht und unübersichtlich. Eigentlich haben wir alle viel zu viele Kleidungsstücke, und nicht alle davon sind ein echter Treffer gewesen. Verschaff dir also am besten einen Überblick und behalte nur, was diesem Check stand gehalten hat:

  • Was ist noch gut oder kann bei Bedarf ausgebessert werden. Aufgetrennte Nähte oder fehlende Knöpfen müssen nicht das endgültige Aus für ein Lieblingsteil sein. Ausgeleierte Shirts, ausgefranste Jeans oder hoffnungslos verfleckte Röcke müssen weg.
  • Was passt dir (noch)? In den gut sortierten Kleiderschrank gehören nur Stücke, die auch wirklich bequem zu tragen sind. Also weg mit den zu engen Jeans, der zu klein gekauften Jacke. Erfahrungsgemäß werden sie nie wieder zum Einsatz kommen. Oder sind hoffnungslos altmodisch, wenn du deine Figur wirklich einmal gravierend änderst.
  • Was hast du noch nie oder höchstens einmal getragen, weil es sich als Fehlkauf entpuppt hat? Falsche Farbe, falsche Passform oder es gibt einfach keinen Anlass für das edle Kleid, das Motto-Shirt? Dann weg damit.
  • Was kommt aus einer Zeit, als du einen ganz anderen Stil bevorzugt hast? Verabschiede dich am besten von Stücken, die heute nicht mehr zu dir und deiner Persönlichkeit passen.
  • Und zuletzt noch: Wie viele schwarze T-Shirts, weiße Hemden, blaue Strickjacken brauchst du wirklich? Jede von uns hat so eine Schwäche (ich könnte eigentlich nie genug Jeans haben …), aber damit füllt sich der Kleiderschrank praktisch von alleine. Also trenne dich lieber von dem, was du in Überzahl hast. 2-3 Exemplare von einem Typ reichen.

Jetzt hast du deinen Bestand auf die Teile reduziert, die du wirklich tragen wirst. Und dein Schrank ist schon wesentlich übersichtlicher. Wenn du es ganz ernst mit dem Ausmisten nimmst, lies vielleicht einmal das Buch von Marie Kondō (Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert.) oder schau dir ein Video zu ihrer KonMari-Methode an.

Frischer Wind für alte Lieblingsstücke

Weniger Kleidung muss nicht bedeuten, dass du sie nicht immer wieder neu ins Licht rücken kannst. Hier ist deine Phantasie gefragt. Wer noch Coco Chanel und das kleine Schwarze kennt, weiß, was Frauen früher mit einem einzigen Kleid so alles angestellt haben, um es jeden Tag individuell zu gestalten. Schals, Ketten, Jäckchen, Gürtel, Tücher: Accessoires verändern bewährte Basis-Teile schnell und nach Laune und peppen alte Lieblingsstücke wieder auf.

Eine durchdachte Garderobe aus wenigen Teilen muss also nicht langweilig sein: Susanne Ackstaller (aka Texterella) geht dem Thema ebenfalls nach und zeigt, was man alles aus einem alten Kleidungsstück machen kann, das einem ans Herz gewachsen ist. Das ist nachhaltig, weil du so weniger neue Sachen kaufst und damit keine Ressourcen verbrauchst. Weitere Tipps zu diesem Trend gibt es hier.

Strategisch shoppen

Klamottenkauf kann Spaß machen, aber die Reue kommt doch schnell, wenn die Beute aus diesem Raubzug nicht hält, was sie verspricht. Verschwende also nicht deine wertvolle Zeit und das Geld, sondern plane deine Anschaffungen strategisch. Am besten im Stil einer Capsule Wardrobe. Das ist nicht langweilig. Gut geplant gibt es immer wieder viele Kombinationsmöglichkeiten der Basis-Teile und Accessoires, um dich so zu zeigen, wie du dich gerade fühlst.

Investiere in deine Kleidung

Kaufe wertvoll. Gerade deine Basics. Bei mir sind das Jeans und Hosenanzug, aber auch Leinenhemd (statt Blazer für den Sommer) und Schuhe. Es muss nicht gerade ein Designerteil sein, aber gute, haltbare Qualität in perfektem Schnitt und Material. Und bitte keine Kompromisse bei der Passform. Wenn das neue Teil wie bei Kinderklamotten auf „Zuwachs“ gekauft wird (will sagen: Wenn ich 4 kg abgenommen habe), wird es garantiert im Schrank verschimmeln. Also nur perfekte Teile kaufen, andere trägst du nachher sowieso nicht.

Kauf nachhaltig. Stöbere doch mal auf Portalen wie Vinted (früher Kleiderkreisel) oder momox fashion. Da findest du gebrauchte Teile, oft von deinen Lieblingsmarken, gut erhalten. Die sind nicht nur viel günstiger als neu aus dem Laden, du tust auch noch der Umwelt etwas Gutes, weil du etwas, das nicht mehr gebraucht wird, weiter nutzt. Statt etwas Neues zu kaufen. Ok, hier brauchst du vielleicht etwas Zeit für die Suche, weil nicht alles in deiner Größe oder Farbe vorhanden ist, aber es lohnt sich.

Extratipps für jeden Tag

Wenn du dir beim Aussortieren deines Schranks nicht sicher bist und das Ausmisten lieber vorsichtig angehen willst: Hänge alle Teile mit dem Haken nach vorne auf die Kleiderstange. Alles, was du einmal angezogen hast, wird genau anders herum zurückgehängt. So bekommst du nach einer Weile den Überblick, welche Sachen du wirklich trägst – und was nur Ladenhüter sind, die du ohne Reue aussortieren kannst.

Verstau bitte nur saubere, ganze, tragbare Kleidung in deinem Schrank. Alles, was gewaschen, gereinigt, gelüftet oder repariert werden muss, gehört da nicht hin. So vermeidest du böse Überraschungen, wenn die einzige weiße Bluse, die du heute unbedingt für den Kundentermin brauchst, nicht frisch gewaschen und gebügelt ist.

Du kennst vielleicht auch den Witz von der Bundeswehr-Soldatin, die morgens vor dem Spind mit ihren Uniformen steht und seufzt: „Ich hab nichts anzuziehen!“. Wenn du also Stress vor dem Kleiderschrank vermeiden willst: Leg deine Klamotten für morgen schon heute Abend raus. Dann startest du anderntags ganz entspannt.

Bild: StockSnap auf pixabay

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